Ein kleiner Rückblick

Moinsen, das sagt man doch hier so in Hamburg, oder?

Puh, das waren vielleicht zwei Wochen und das nennt mein Fahrbegleiter Urlaub? Na ja.
Ach Verzeihung, ich bin’s, die Vespa, die sich April 2020 vorgestellt hatte. Ich wollte mich auch einfach mal wieder melden. Die letzten 10.000 KM, waren dann doch schon sehr unterschiedlich. Natürlich habe ich ihn ständig zur Arbeit gefahren, aber dann war ich auch mal froh, dass er andere Strecken vorgeschlagen hatte.

Mal sehen, ob ich das alle noch irgendwie hinbekomme.
März:
War eigentlich nur Hamburg angesagt.

April:
Ging es noch ein wenig nördlicher. Nach…. Nein zum Appener Bürgerwald.
Vorher bin ich aber irgendwie nach Pinneberg gefahren. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht hat er ja dort was gesehen. Ich weiß es nicht mehr. Ja und dann wieder ganz viel Hamburg.

Mai:
Da fuhr er eine Strecke ohne mich. Da ging es wohl nach Hemmoor. Leider komme ich auch schlecht südlich von Hamburg. Da gibt es ja eigentlich nur Glückstadt, die Fähre oder einen sehr langen Umweg. So hatte es mein Begleiter mir mal gesagt. Aber wer weiß, vielleicht finden wir ja zusammen noch einen anderen Weg. Da der Norden aber noch nicht komplett durchsucht wurde, bin ich aber auch noch nicht so wild drauf Umwege zu fahren. Ja und somit komme ich dann zu einem Ziel, wo ich mitkommen durfte. Es war Haseldorf. 59 KM habe ich dort fahren dürfen. Zwischendurch konnte ich mich auf einem Parkplatz ausruhen. Denn er war mal wieder mit seiner Fototasche unterwegs und darauf kann man sich dann verlassen, das er erst einmal ein paar Stunden weg ist.

Und dann der Juni, endlich konnte ich ihn zeigen, dass ich auch sehr lange strecken fahren kann, ohne das ich schlapp machen oder tanken muss. Denn er wollte nach Neumünster. 61 KM hin und am nächsten Tag wieder zurück. Man war das toll. Wiesen, Felder, Sonne, Wind und ganz viel Natur. Ich würde euch ja gerne was zeigen, aber wie es eben so ist. Man lässt die Actioncam zu Hause liegen und ….. Na ja, was soll’s, ich werde hoffentlich noch ein wenig älter und er vergisst nicht immer die Cam. Denn ich möchte euch auch gerne mal was zeigen, aber seit ich die Halterung dran habe, hat er es nur einmal geschafft, wahrscheinlich nur zum Testen, die Cam anzustecken. Aber was willst du machen….
Ach und was auch interessant war, ich habe ganz viele Sportplätze kennenlernen dürfen. Ja, ich glaube, das war im Juni.

Dann kam der Juli und August. An diesen Monaten, gab es nicht wirklich was zu berichten, außer das ich nochmal nach Neumünster fahren durfte.

Dann aber September. Man war der aufregend. Die erste Fahrt war bis Ratzeburg. Eigentlich sollte es nach Rerik gehen, aber die Zeit spielte dann doch eine große Rolle. Ach, war das schön dort. Muss auch noch einmal überlegen, wie weit war das noch bis dort hin? 75 KM hat zwar über 2 Std. gedauert, aber man konnte viel sehen. Ich weiß noch. Ich habe sogar in einer Tiefgarage übernachtet. Einmal kräftig durchpusten, denn am nächsten Tag ging es weiter. Rerik. Ich glaube, darüber hat mein Fahrer auch was berichtet. (Bericht)
123 KM (leider auch mit verfahren) später, konnte ich sogar ein wenig das Meer sehen. Ach, war das toll, aber dann wollte ich zum Parkplatz. Unter freien Himmel dann über Nacht ein wenig abgekühlt und habe auf meinen Fahrer gewartet, denn ich wusste es geht auch wieder zurück. Ich glaube, es war so gegen 9:30 Uhr. Motor starten und ab nach Hause. 173 KM und über 5 Std. fahrt. Das war schon eine Strecke. Kurven, glatte Straßen, Feldwege, Waldstraßen, eigentlich alles, was man sich so vorstellen konnte, hatte ich befahren. Es war klasse.

Oktober, November und Dezember sind dann eher ruhige Monate gewesen. Ich muss aber auch gestehen, es war auch nicht so ganz meine Zeit. Auch wenn ich wusste, was Kälte und auch schlechtes Wetter heißt, in Hamburg, so wollte ich auch nicht wirklich raus und lange Strecken fahren.

Dann das Jahr 2021. Bis in den März hinein, passierte nichts. Man sah auch, wie er null Energie versprühte. Alles war nur noch….. Ich habe keine Ahnung. Ist aber schön, dass er dann trotzdem sich noch einmal ein wenig aufraffte und mit mir unterwegs sein wollte.
Es war April. Da ging es nach Ellerau. Keine Ahnung was es da gab, aber da die Fototasche auf seinem Rücken war, kam dort ja nur eine Sache infrage…… Okay, das war jetzt nicht weit, aber man konnte wieder fahren.

Und dann war auch schon wieder Juni.
Nicht wirklich weit gefahren, aber vieles neues gesehen. Wald, Strand und Natur. Wenn man nicht gerade in der Stadt rumdüste, konnte man sehen, wie schön Hamburg wirklich ist.

Juli waren dann wohl wieder Fototage. Es ging am Flughafen vorbei. Hatte wohl viele Ideen, aber leider musste ich ihn dann hin und wieder anhalten. Es wurde dann eine reine Autostraße oder so etwas. Denn das ist leider eine Sache, die mich wirklich nervt. Ich darf nicht überall fahren.
Aber, den einen Abend werde ich nicht so schnell vergessen. Einen langen und himmlischen Sonnenuntergang konnte ich mir anschauen. Dann gab es noch einen Flohmarkt in Wedel. Da war was los…. Und dann ging es noch einmal nach Neumünster.

August wurde es dann doch noch einmal aufregend. Es ging nach Entenwerder. Zwischen den ganzen LKWs vorbei und so weiter. Da konnte ich nur sagen Huiiiiii. Es war trotzdem schön. Was Neues sehen und dann auch noch so dicht am Wasser abgestellt zu werden. Und es wurde ja noch schöner, denn dann kam ja der September.

Es ging nach Geesthacht. Für mich hieß es an diesem Tag 107 KM, weil ich ja nicht auf die schnelleren Straßen fahren darf. Also sind wir hin ganz ungemütlich gefahren. Dann aber, als er dann fertig war, mit seinen Fotos, gemütlich gefahren. Zurück ging es nämlich die ganze Zeit an einem Deich entlang. Ochsenwerder vorbei und manchmal machten wir auch halt, denn bei solch einem Wetterchen, musste man es einfach genießen.
Und dann, nur 2 Tage später fuhr er mit mir nach Glückstadt. Hatte damit eigentlich nicht mehr gerechnet, denn es war ja schon nach 13 Uhr und ich bin ja nun auch nicht wirklich schnell. Na ja, was solls. Wir waren dann unterwegs und es hat sich gelohnt. Okay, ich muss auch gestehen, es gibt interessantere Städte, aber trotzdem war es toll. Auf’n Rückweg hat er noch was gefunden, das er noch ablichten wollte, aber sonst ging es sehr gut nach Hause. Auch, wenn wir uns ziemlich am Ende der Strecke noch einmal einen Umweg geleistet haben. Aber so war es dann doch noch einmal ein Tag, der erfolgreich war.

Oha, jetzt rede und rede ich und wollte eigentlich nur von meinen letzten zwei Wochen erzählen. Na ja egal. Ich hoffe, es war trotzdem okay für dich hier geblieben zu sein. Zu lesen, was ich erlebt habe.
Und wer weiß, vielleicht kommt ja doch noch mehr und ….. Neeee nicht zu viel erwarten. Einfach warten, was er noch vorhat und dann sich darauf freuen.

Also dann, vielleicht darf ich ja bald mal wieder was schreiben. Bis dahin… tschüs und bis bald 👋👋👋

Gerade jetzt

Man springt ja gerne von einer Internetseite zur anderen. Und bei einer bin ich wieder stehen geblieben, die stellte eine Frage:

Wie sind eure Momentaufnahmen heute, also gerade jetzt ?

denke ich: überspringe ich mal, sonst werde ich nie fertig

mag ich: Meine Fotos und dessen bearbeiterung

mag ich nicht: Wetter, Arbeit, diskutieren

fühle ich: Ausgebrannt

trage ich: 

brauche ich: Ruhe, schlaf, Zeit

höre ich: alles durcheinander

mache ich: schreiben und Bilder bearbeiten

lese ich: momentan nichts, aber es wartet was auf mich

trinke ich: Kaffee

vermisse ich: die alte Zeit

schaue ich: Serien

träume ich: leider nichts

Oh, das war’s. Gut, das es nur eine Momentaufnahme ist, denn es ändert sich Stündlich. Vielleicht hat du ja auch Lust mitzumachen. Hier findet ihr die Seite dazu —-> Fragen

Die Fotolinsen fragten

Moin liebe Fotofreunde.Die Fotolinsen haben vor kurzen gefragt, was für Equipment wir mitschleppen. Habe gerade die Frage wieder gefunden, richtig hieß es:Welches Equipment habt ihr euch gekauft und nutzt es ständig/häufig? Nun, da ich jetzt hier mehr Zeichen habe, als bei Twitter, kann ich hier es noch einmal genauer aufführen. Wieso aber dann hier noch […]

Die Fotolinsen fragten

Sherlock Holmes hören

Ja Moin
Eigentlich wollte ich warten, wenn Sherlock wieder nullt, aber bis Dezember wollte ich dann doch nicht warten. Also dann.

Vielleicht versteht mich ja der einer oder andere, aber ohne Hörspiele kann ich kaum einschlafen. Die drei Fragezeichen um nur EIN Beispiel zu nennen, müssen definitive immer laufen, aber hier geht es jetzt um Sherlock Holmes.

Ich glaube so vor ungefähr 2,5 Jahren habe ich zum ersten Mal die Sammelbox (CD) gesehen. Auf einem Flohmarkt. Drei Folgen, also drei CDs auf einmal. Eigentlich konnte man da auch nicht wirklich viel falsch machen, denn eine Sammlerbox für je 2 Euro, waren dann doch ein versuch wert. Habe auch gleich seine drei Sammlerboxen mit nach Haue genommen. Ja und nun kann ich kaum noch aufhören, sie zu hören.

Also Synchronsprecher mit Namen kenne ich nicht, aber ich schreibe sie hier mal auf, denn vielleicht ist ja ein Kenner hier, der sie kennt und auch gerne hört.
Also Sherlock und Dr. Watson werden besprochen von: Christian Rode und Peter Groeger. Zwei sehr Sympathische Stimmen. Auch wenn mal die Stimmen erhoben werden (Streitigkeiten) oder Sherlock sehr Hochnäsig herüberkommt, kann man nicht sagen: „Diese Stimmen mag ich jetzt nicht mehr“ Nein, sie machen in jeder Folge Spaß. Ach und dann möchte ich nicht Volker Brandt vergessen, der Inspektor Lestrade spricht, warum? Das war die erste Stimme, die ich wiedererkannt hatte. Welche Stimme auch öfters gehört wird, ist Thomas Karallus (Synchronsprecher von Kevin James). Manchmal hört man dann auch noch mal hier und da eine andere Stimme, aber bevor ich hier eine Liste aufstelle und morgen noch weiter schreibe, mache ich mal weiter.

Die Serie aus der Feder von Sir Arthur Ignatius Conan Doyle stammte ist somit dann nicht nur zu lesen, sondern auch zu hören. Maritim macht es möglich, aber es sind nicht nur Doyls Fälle entstanden.
Bei Maritim Hörspiele entstanden dann noch mehrere Folgen.
„Sherlock Holmes – die Originale“ bestehen aus 60 + 5 Folgen. Nur die 5 Folgen sind dann nicht mehr ganz die Originalen Fälle. Danach entstanden: „Sherlock Holmes – die neuen Fälle“. Hier kann ich nur nicht genau sagen, wie viele Folgen ist gibt, denn es kommen jetzt (dieses Jahr) noch min. zwei Folgen auf den Streaming-Plattformen raus und ich hoffe das dann auch noch welche folgen. Auch wenn Christian Rode im Jahre 2018 leider verstorben ist. Wer weiß aber, was die gute Stimme noch so alles aufgenommen hat. Warten wir es mal ab. Auch, wenn keine Folgen mehr auftauchen sollten, selbst dann haben wir Zuhörer über hundert Folgen, die man immer wieder hören kann.
Nun denn, ich drücke ja immer noch die Daumen.

Hier habe ich mal zwei Beispiele aufgestellt. So als Leckerbissen.

Was mag ich daran?
Es ist keine Action, es ist eine Erzählung von Dr. Watson. Ja und heute heißt es Blog schreiben und alle dachten, es ist was ganz neues. Nein, Watson schrieb alles auf, was er mit Holmes alles erlebt hatte. Natürlich ist es alles nur ausgedacht, aber Blogs sind halt nicht neu.
Manchmal fällt man in einen Fall rein und manchmal erzählt Watson schon fast eine ganze Geschichte, bevor es eigentlich es richtig losging. Liebevoll und mit ganz viel Ruhe wird uns immer wieder die Vorstory erzählt. Und wenn man halt im Fall schon vor Watson und Sherlock dabei ist, ist es meist schon ein sehr guter Krimi.

Ja, was gibt es noch zu schreiben und zu sagen.
Außer, es ist Amüsant, Humor reich, ernst, kriminalistisch und man lernt ein wenig dazu. Eine sehr gute Mischung.
Jeder Folge ist auch in einer guten Länge: durchschnittlich 1:10 Minuten, werde ich jetzt mal so sagen. Die eine länger und die andere Manchmal ein wenig kürzer. Wer sie auf einem Sender streamt, hat einen kleinen Vorteil, muss ich noch dazu schreiben. Denn die allerersten Fälle, die Überlänge haben, sind dann auf CDs mit A und CD B versehen, bei den Streamdiensten nicht. Da läuft die Folge bis zum Schluss durch.
Schluss ist ein nettes Wort. Ich lasse dich/euch mal alleine. Vielleicht gibt es ja jetzt dann auch noch einen oder anderen Zuhörer mehr, wer weiß. Also viel Spaß beim Hinhören. 👋👋👋

Die Angst

Die Vorstellung

Martin, ein normaler Typ, Mitte 30, ist gerne unterwegs. Geht regelmäßig zur Arbeit, bezahlt seine Rechnung, trifft sich hin und wieder mal mit Leuten und liebt es zu fotografieren. Doch sein liebstes Hobby ist die Ruhe zu genießen.

Es war ein Montag. Einer dieser Tage an denen Martin frei hatte. Da liebt er es entweder am PC zu sitzen oder mit seinen beiden Kameras draußen sich zu bewegen.
Nach einer ruhigen Nacht, stand er auf und verrichtete sein morgendliches Ritual, duschen, wach werden, den ersten Kaffee trinken und dann Frühstücken.
Währenddessen der zweite Kaffee aus der Maschine in den Becher lief, saß Martin in der Küche und frühstückte, ließ seine Gedanken kreisen und schaute einfach nur raus.

Ungefähr 10 Minuten später, war er fertig, mit frühstücken. Räumte alles weg und ging ins Schlafzimmer. Dort nahm er seine Fototasche, die er am Tag vorher gepackt hatte. Nur noch einmal einen letzten Blick hineinwerfen, ob nun wirklich alles drin war und dann konnte es auch gleich losgehen. Schlüssel schnell gefunden, Schuhe an und raus zur Garage. Dort stand sein Roller, sein Weggefährte und das nicht immer nur zur Arbeit. Aufgetankt wurde er auch schon. Er schob den Roller nach draußen und schaute sich noch einmal um und entschloss sich, den Ersatzpullover doch noch einzupacken, aufm Roller war es dann ja doch manchmal ein wenig windiger.

Die erste Station

Sein Weg führte Richtung Hafen. Eine schöne lange Strecke, die man ablaufen oder abfahren konnte. Er bog in den Hellgrundweg. Dieser führte in den beliebten Hamburger Volkspark hinein. Er ließ die Bahrenfelder Trabrennbahn links liegen und bog rechts ab. Ab da ging es dann nur noch geradeaus. Ein gerader Weg zur Elbe. Die Straßennamen änderten sich noch ungefähr dreimal und da war sie, die Elbe, das Wasser und die Erfrischung. Er suchte einen Schattenplatz und bockte seinen Roller dort auf. Setzte den Helm ab, packte ihn unter die Sitzbank, schloss den Topcase auf und nahm noch einmal einen Schluck Wasser aus der Wasserflasche, die er sich mitgenommen hatte.

Nach der guten Erfrischung, ging er in den kleinen Elbpark. Eigentlich ein schöner großer Platz, mit einer sehr schönen Aussicht. Hier wollte er sich eigentlich hinstellen. Die Sicht nach unten mit den Bäumen und der Elbe aufnehmen. Nur war die Wiese voll. Kinder tobten herum und waren so laut, dass man sich nicht auf irgendetwas konzentrieren konnte. Doch diese Störung machte ihn nichts aus, denn das kannte er ja nun schon. In einer großen Stadt, wie Hamburg, war es eh nicht immer einfach, in Ruhe zu fotografieren.
Martin suchte eine andere Stelle aus und schaute sich um, fand einen Weg, der nach unten, direkt an die Elbe führte. Dieser wurde zwar ein wenig steil, aber er schaffte es. Unten angekommen, bog er rechts ab. Versuchte sich einen Überblick zu verschaffen, aber sehr spannendes sah er nicht. Er war sich auch selber nicht mehr so sicher, was er eigentlich fotografieren wollte. Irgendwie hat ihn die Unruhe oben doch ein wenig aus der Bahn geworfen. So ging er etwas dichter an die Elbe, schaute nach links und nach rechts.
Aber nichts zu sehen, was in dazu bewegte hier zu bleiben. Hier waren sicherlich schon tausende von Menschen gewesen, die Boote und Schiffe fotografiert haben. Er stieg dann doch wieder den Weg nach oben, sah da noch zwei Statuen. Diese nahm er noch als Bilder mit und machte sich fertig für den zweiten Stopp.

Der Wald

10 Kilometer später fuhr Martin auf einen Parkplatz. Einen Parkplatz, der leider keinen Schatten warf. Er suchte sich einen geeigneten Platz und bockte seinen Roller auf. Nahm noch einmal einen großen Schluck aus seiner Wasserflasche und legte sie wieder zurück in das Topcase und ging los. Vom Parkplatz runter, entdeckte er eine Art Aussichtspunkt, mit einer Bank. Von dort sah er die reine Natur, die dieser Park zu bieten hatte

„Was ist das denn?“ sagte er laut und sah sich die Holzpfähle, vor seinen Füßen an, die beschmückt wurden mit Kronkorken. Er holte sein Handy raus, machte ein paar Aufnahmen und schickte ein Foto über Twitter in die weite Welt. Danach ging die kleine Reise los.

Keine fünf Minuten später hörte er lautes quaken. Dieses machte ihn neugierig und folgte dem Geräusch. Was er fand, war wunderbar. Ein kleiner Teich mit Schilfrohr, Libellen und ganz viele kleine Frösche. Dieses sollte der Platz sein, für wunderschöne Aufnahmen. Leider musste Martin schnell feststellen, dass er nicht die richtige Ausrüstung dabei hatte. Egal, mal sehen, was sich machen lässt, dachte er sich und setzt sich einfach mal dazu, mit der Kamera im Schoß. Ca. 30 Minuten vergingen, währenddessen er zusah, was dort im Teich passierte.

Der Anruf

Er war so fasziniert, dass er gar nicht bemerkte, dass sich eine weitere Person auch dort hingesetzt hatte. Martin schenkte der Person keine Beachtung.
Nach einer Weile stand er auf. Der Tag war zwar noch lang, aber der Park recht groß. Er wollte schauen, was es noch so schönes zu sehen bekommen konnte. Er verließ die normale Strecke und ging in den Wald hinein. Keine Ahnung wo ihn das hinführen würde, aber er ging weiter rein. Keine zwei Minuten später sah er wieder diese Person, die er vor kurzen am Teich, nur so im Augenwinkel wahr nahm. Jetzt wurde Martin neugierig. „Was will er hier und wieso folgte er mir?“, ging es in seinem Kopf vor. Dann war der Fremde auf einmal wieder verschwunden.
Dann war es auf einmal totenstille. Nichts war mehr zu hören.
Da! Ein Knacken. Und hier…. wieder ein Knacken. Diese Situation war unheimlich.

Plötzliche wieder Stille. Die Blätter bewegten sich, aber man hörte es nicht. Die Vögel waren verstummt und man sah auch keine mehr. Man konnte glauben, der Mann, der wieder verschwunden war, hatte alles mitgenommen.
Auf einmal klingelte das Handy, was Martin in seiner Hosentasche hatte. Er erschrak. Vor Schreck ließ er den Rucksack fallen, holte sein Handy aus der Tasche, schob die Hörertaste nach rechts und setzte das Handy ans Ohr.
„Bitte?“
Stille……
Martin nahm das Handy vom Ohr, schaute auf das Display, aber leider sah er nur, dass die Nummer unbekannt war. Er setze das Handy wieder ans Ohr und fragte: „Wer ist da, bitte?“

Kurze Pause.
Leichte Geräusche hört Martin, aber er wartete geduldig ab.
„Die Angst“, schoss es in sein Ohr.
„Ja, ja, such die einen anderen aus, wenn du Klingelstreiche machen willst.“ Martin drückte den roten Knopf, um das Gespräch zu beenden.
Und wieder klingelte das Handy. Martin drückte den Anrufer weg.

Auf einmal ertönte ein lauter Schrei, der immer dichter kam. Aber nicht langsam, sondern so schnell, dass er dachte, er sei in einem Kino, mit der besten THX Anlage. Vorne, links, rechts, links hinten. Überall hörte er auf einmal die Stimme, die er gerade eben auch am Telefon hörte. Er schaute wieder auf das klingende Handy. Nur jetzt nahm er ab und stotterte: „W, w, wer ist da?“
„Ich sagte doch, ich bin die Angst.“
„Und w, w, was willst du von mir?“, fragte Martin stotternd
„Ich will, das du dich stellst. Deine Angst stellst“, klang es fies und furchteinflößend, aus dem Handy. „Du meinst, du weißt, was Angst ist? Ich will sie dir zeigen.“
„Und warum?“
„Weil ich es kann und jetzt dazu Lust habe. Man muss nicht immer einen Grund haben.“ meinte die Stimme, die leiser wurde, ja schon flüsterte. Wahrscheinlich um Martin noch ein wenig mehr einzuschüchtern.
„Du bist doch ein Spinner. Einer der gerne YouTube Videos dreht. Du brauchst einen dummen, der für dich den Hauptdarsteller spielt und am Ende dann doch nur dumm da steht.“ Als Martin aber gerade den Finger anhob, um die Auflegfunktion zu drücken, spürte er, wie ihn etwas streifte und er an seinem Körper schmerzen spürte. Dabei hörte er wieder die Stimme im 7.1 Surround. „Versuche es und du wirst merken, das Angst auch Schmerzen bedeuten können.“
Das genügte Martin und er schaute erneut auf sein Handy. Nahm es langsam wieder hoch und merkte, das er doch ein wenig mehr Schmerzen hatte und zitterte.
„Okay, was willst du genau?“
„Ach das ist eigentlich ganz einfach. Ich habe da ein paar Aufgaben. Vielleicht helfen sie dir ja auch. Du kannst dabei was verlieren, was dir hilft oder vielleicht auch nicht. Aber ich will jedenfalls mit dir spielen. Also fangen wir an. Es ist am Anfang sehr leicht.“

Das erste Spiel

Kaum sagte er den letzten Satz, wurde es auf einen Schlag dunkel. Martin sah nichts mehr. Er nahm sein Handy und schaltete die Taschenlampe an. Viel Licht brachte es aber nicht. Dann bemerkte er, das sein Rucksack weg war.
„Verdammt, wo habe ich meinen Fotorucksack verloren. Den Brauche ich jetzt?“

Er hockte sich hin und versuchte sich zu drehen, tastete um sich, aber verbreitete nur Luft. Merkte, dass er so nichts erreichte und hockte sich komplett auf den Boden. Er erinnerte sich noch daran, dass der Boden nur aus Sand bestand und er nirgendwo hereinfallen konnte. Er kniete sich auf den Boden und bewegte sich langsam vorwärts. Nach ein paar kleinen Bewegungen fand er seinen Rucksack. Mit dem wenigen Licht, was ihm die Handytaschenlampe gab, schaute er nun rein und fand, was er gesucht hatte. Eine Lampe, die dann doch ein wenig mehr Saft hatte.

Mit dieser müsste es eigentlich besser gehen, dachte er sich.

Er schaltete sie ein und er hatte Glück. Nun sah er ein wenig mehr. Nur wundert er sich, dass sie nicht mehr Licht gab, als er es gewohnt war. Martin legte seinen Rucksack an und tastete seine Hosentaschen ab, um zu prüfen, ob alles da war.
„Was hat der Kerl vor und wieso ist es am Tag auf einmal so dunkel? Und will er mich wirklich mit der Dunkelheit erschrecken und wie hat er dieses nur angestellt?“

Tausend Fragen jagten ihm durch den Kopf.
Dann auf einmal merkte er wieder diese Kühle und hörte wieder diese Stimme. Nur war sie langsamer, als vorher und klang noch sehr weit weg. Dann wieder diese Stille. Diese zog sich auch noch unangenehm lange hin und dann….
„Buh“, erklang es und die Stimme lachte Martin aus, als sie sah, wie Martin zusammenzuckte.
„Du bist doch nicht ganz dich. Sag endlich was das soll und wieso ich und gerade hier?“

„Ganz ruhig. Ich will doch nur Spaß, vielleicht will ich dir auch nur helfen!“

„Mir helfen, du hast doch ne Meise. Wobei willst du…..“
Weiter kam Martin nicht. Als er gerade lauter werden wollte, vor Wut und somit auch der Stimme zeigen wollte, dass er keine Angst hatte, entstanden Fußspuren im Sand. Obwohl es dunkel war, konnte er sie sehen. Sie blitzten kurz auf, wie ein Leuchtturm, aber verschwanden auch ziemlich schnell wieder. Es waren aber nicht nur die Spuren, die ihn verstummen ließen. Es war, weil die Fußspuren langsam auf ihn zu kamen. Der Linke, dann der rechte Abdruck, dann wieder der Linke und dann, dann kamen beide Abdrücke auf einmal direkt vor seinen Füßen zum Stehen. Die letzten beiden Fußspuren blieben sogar hell. Er hörte aber nichts, kein Atmen oder ähnliches, was normalerweise jeder hätte hören müssen, wenn jemand vor einem steht. Es war immer noch so still. Kein Wind, keine Vögel, nichts. Die Sekunden vergingen, nichts passierte. Martins Augen starrten ins Dunkle und er erinnerte sich nur noch daran, wie beide Abdrücke vor ihn auftauchten. 21, 22, 23, 24, 25 Sekunden. Sein Atem wurde lauter, er spürte, wie seine Angst größer wurde. Er starte in die Nacht, obwohl es mitten am Tag war. Er sah nichts. Martin hörte sein Atem, nur das dieses jetzt kein normalen Rhythmus vorwies. „Was passiert hier?“, flüsterte er leise vor sich hin. Die Anspannung war kaum noch zu ertragen.
40 Sekunden.
Nichts passiert und Martin traute sich auch nicht sich zu bewegen. Er hatte Angst, was falsch zu machen. Dann schloss er die Augen, versuchte wieder leichter zu Atmen, doch er spürte auf einmal was Feuchtes auf seinen Wangen. Es flossen Tränen. Angsttränen. Er fing leise an zu verzweifeln: „Das kann nicht sein, das ist alles doch nur ein Traum.“

Da hörte er direkt neben seinem linken Ohr: „Vertrau mir, das ist alles Wirklichkeit. Die Angst steckt in jedem. Jeder muss sie mal erfahren und ich fange jetzt mit dir an.“

Martin konnte sich nicht bewegen, wollte wegrennen, aber die Stimme steckte so tief in seinem Körper, dass er starr vor Angst war. Er fing an zu weinen, fiel in sich zusammen. Das war dann doch zu viel für ihn. Nun lag er auf dem Boden, wie ein Kleinkind, schluchzend und verängstigt.
„Aber, aber. Ich habe doch noch gar nicht angefangen. Und ich dachte du bis einer, der was abkann. Du mochtest doch schon immer die Dunkelheit. Okay, ich habe es ein wenig gesteigert.
Na ja, ich hatte wenigstens mein Spaß. Vielleicht komme ich ja mal wieder….“

Die Nachwirkung

Mit den Worten wurde es auf einmal wieder hell. Martin total fertig mit den Nerven, lag dort im Sand. Er hörte wieder die Vögel und den Wind. Es war alles wie immer. Erleichterung kam, konnte es aber immer noch nicht glauben. Bin ich gestürzt, hatte mir den Kopf gestoßen? Er versuchte sich diesen merkwürdigen Traum zu erklären. Suchte nach Erklärungen, aber nichts sagte ihm, das alles Wirklichkeit gewesen war. Er schaute sich um. Der Rucksack lag noch so, wie er ihn ganz am Anfang abgestellt hatte, um sich freier bewegen zu können und auch die Lampe lag dort drin. Also muss die Geschichte eine Lüge gewesen sein, aber wieso kann er sich daran erinnern? Er versuchte es zu verdrängen und nahm sich seinen Fotorucksack und ging ein paar Meter. Bekam das Geschehen aber nicht aus dem Kopf. Martin griff dann in die rechte Hosentasche, nahm sein Handy heraus und drückte auf eine Taste. Der Bildschirm erhellte sich. Drei Anrufe in Abwesenheit, ganz viele Meldungen von Twitter und… Halt was ist das? Er drückte auf die Taste löschen, damit alle Benachrichtigungen verschwanden. Nur die eine verschwand nicht. Er überlegte erst, aber dann drückte er doch auf die Nachricht, die übergeblieben war. Eine App, die er nicht kannte, öffnete sich. Er sah, wie sich langsam alles aufbaute und dann startete ein Video. Er spürte wieder diese Anspannung. Das Video öffnete sich und … Er traute seinen Augen nicht. Er sieht sich selber, den Wald, wie es dunkel wurde. Die Erinnerung schoss ihm durch sein Gehirn und er fing wieder an zu zittern. Trotzdem schaute er sich das Video an, er wollte sichergehe, dass das Erlebte, keine Halluzination war. Er war so konzentriert, dass er nichts mehr um sich herum mitbekam. Seine Augen waren auf seine vorherige Angst fixiert und dann stand er wieder neben ihm.
Die Stimme.
„Ich sagte doch, ich fange langsam an“ Martin zuckte auf. Drehte sich so schnell um, weil er dachte, er könnte ihn mit der Faust erwischen, aber wieder war dort nichts.

Martin steckte das Handy ein. Voller Anstrengung, rieb er sich die Augen und lies sie dann auch für einen Moment geschlossen. Zählte langsam bis 10, öffnete wieder seine Augen und schaute in den Wald hinein. Es schien doch wieder alles normal zu sein. Doch nach ein paar Schritte blieb er wieder stehen. Er traute seinen Augen nicht, denn an einem Baum war was eingeritzt. Er stand vor der Schrift und las verängstigt laut vor, was er dort sah:
„Ich habe es mir überlegt, ich will mit dir weiter spielen. Ich komme wieder und dann spielen wir ein zweites Spiel, DIE ANGST“

Fortsetzung folgt

Zu leise?

Moin Moin

Ja es ist auf allen drei Seiten ein wenig ruhiger geworden.
Der erste Grund: Ich bin noch immer nicht in die Puschen gekommen. Selbst bei der Arbeit hänge ich gerade ziemlich durch.
Null Bock Phase?
Zweiter Grund: Die Ideen sind gerade auf einem anderen Level als ich selber.

Heißt:
Wenn mein innerer Schweinehund endlich mal wieder besiegt wurde, dann wird auch wieder mehr auf den Blogs stehen. Ich bin nicht ganz wech.

Fotos werden kommen (Auf Insta und Twitter tauchen ja immer mal welche auf), Fernsehen ist ja gar nicht so ruhig und Kurzgeschichten versuche ich auch gerade zu schreiben, aber nicht im Netz. Sondern altmodisch, auf einem Block. Ist halt nicht immer so….. schreibe auf, was die so einfällt.
Ideen und Hintergründe müssen manchmal auch gesammelt werden. Diese ist für mich eine Neue Erfahrung, die ich auch gerne annehme.

Ich werde mal sehen, was noch so alles auftaucht und was noch so passiert.
Was aber momentan wieder läuft: Mein Hashtag ist momentan unter Instagram unterwegs. Und wer Lust hat, schaut einfach mal rein.

#unterwegsmitKamera

Ja und morgen werde ich auch mal sehen. Nach der KG werde ich mein Block (vielleicht auch die Kamera) mitnehmen und an meiner Schriftlichen Schnitzeljagd arbeiten. Bin echt gespannt, was daraus wird.

Okay, ich mach mich dann mal wieder auf die Socken, sonst schaffe ich nichts. Sollte ja auch nur ein kleiner Gedanke werden. Hihi
Also dann, habt an deinem/eurem Hobby Spaß und man liest sich wieder.

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